„Annahme von HBCD haltigem Styropor an der AVA Velsen"

Saarbrücken, 19. Oktober 2016

Annahme von HBCD haltigem Styropor an der AVA Velsen

Regelung für Gewerbebetriebe

Auch für Gewerbetreibende wurde zwischenzeitlich eine Lösung für die Abgabe von HBCD-haltigem Baustyropor gefunden. Diese können bis auf Weiteres Baumischabfälle, die be-handeltes Dämm-Styropor bis maximal zu einem Drittel am Gesamtvolumen enthalten, nach vorheriger Terminabsprache an der AVA Velsen anliefern – sofern sie über den entspre-chenden Entsorgungsnachweis verfügen.

Von Seiten des Umweltministeriums wurde nach ausführlichen Berechnungen und in enger Abstimmung mit den Fachleuten der Abfallverwertungsanlage Velsen festgelegt, dass eine Behandlung in der Anlage dann unbedenklich ist, wenn angelieferte Baumischabfälle höchs-tens zu einem Drittel aus HBCD behandeltem Styropor bestehen. Dann nämlich werden die vorgegebenen Grenzwerte deutlich unterschritten.
Das entspricht im Übrigen auch genau den Mengen, die ohnehin bislang höchstens angelie-fert wurden. Die jetzt festgelegten Mengenbeschränkungen bei der Anlieferung des HBCD belasteten Materials entsprechen im Schnitt denen in anderen Bundesländern.
Um zu garantieren, dass die tägliche maximale mit dem Ministerium festgelegte Anliefer-menge nicht überschritten wird, ist eine Terminabsprache unabdingbar.

Betroffene Betriebe wenden sich für eine Terminvereinbarung bitte an das EVS Kunden-Service-Center (Tel.0681 / 5000-555).
Auch bei privaten Anlieferungen von HBCD haltigem Styropor an den EVS Wertstoff-Zentren gilt, dass der Anteil an entsprechend behandeltem Material nur etwa ein Drittel des Gesamt-volumens am angelieferten Baumischabfall betragen darf. Eine Anlieferung von reinem mit dem Flammschutzmittel behandeltem Baustyropor ist an den EVS Wertstoff-Zentren nicht möglich.

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